(CONNECT) Der Kanton Basel-Stadt hat mit einer Mitteilung die zweite Runde des Basler Standortpakets gestartet. Der Regierungsrat hatte für das Gesuchsjahr 2026 eine Teilrevision der Verordnung zum Standortförderungsgesetz beschlossen. Änderungen seien schwerpunktmässig im Bereich Umwelt festgelegt worden. Die Vergabe von Fördermitteln erfolge auf Grundlage von Investitionskosten und nicht wie bisher anhand von eingesparten Emissionen oder des Energieverbrauchs. Bei der klimaberichtbasierten Förderungssumme sei eine Verdopplung auf 30 Franken pro eingesparte Tonne CO2eq vorgesehen. So soll es für KMU attraktiver und einfacher werden, gezielte finanzielle Unterstützung für substanzielle Investitionen in den Klimaschutz zu bekommen, heisst es. Interessierte Unternehmen können sich nun für das Förderjahr 2025 bewerben.
Für die zweite Runde wurden in Kooperation mit regionalen Hochschulen und der Industrie im Bereich Gesellschaft neu Unterstützungsleistungen für Forschungskooperationen bei den Life Sciences zwischen akademischer Forschung und Industrie geschaffen. Der Förderbetrag in Höhe von 15 Millionen Franken soll jährlich an öffentliche Forschungspartner ausgezahlt werden.
Mit der ersten Runde wurden im Jahr 2025 unternehmerische Investitionen in Innovation, Elternzeit oder Klimaschutz im Rahmen von 88 Gesuchen mit einer Fördersumme von 246,25 Millionen Franken gefördert. ce/heg
